Am Beispiel von Learningapps zeigt dieser Beitrag einige Übungsformen zum Thema Aussprache auf. Dabei geht es mir aber nicht nur Online-Übungen, sondern auch um Umsetzungsmöglichkeiten in der Klasse und vor allem, wie man solche Aufgaben sinnvoll in die behandelten Themen einbettet.
Man kann sowohl die Scanns der Buchseiten als auch die zugehörigen Audiofiles herunterladen. Neben dem eigentlichen Übungsmaterial gibt es Informationen zur Aussprachedidaktik und zu den Unterschieden zwischen den beiden Sprachen. Die Webseite hat eine spanische Einleitung, das Material selbst ist ganz in Deutsch gehalten.
Ich wollte schon länger mal was zu Learningapps veröffentlichen. Da an der DaF-Webkon die Seite in verschiedenen Vorträgen vorgestellt wurde, unter anderem ausführlich von der anbietenden pädagogischen Hochschule selbst, beginne ich heute mal nicht mit einer Analyse der Seite (die kommt vielleicht später noch), sondern beschäftige mich mit einem Aufgabentyp, der bisher selten verfügbar war, nämlich “Markieren im Text”.
Auf der Internetseite “Cultural Interviews with German Speaking Professionals” werden Videoclips mit Aussagen von deutschen Geschäftsleuten angeboten, die sich zu den Themen “Verhandlungen mit Nordamerikanern” und “Stereotype über Nordamerikaner” äussern. Die Videos wurden frei gesprochen und enthalten deshalb auch Brüche und Reformulierungen, die auch in den Transkriptionen wiedergegeben wurden. Zusätzlich sind auch übersetzungen ins Englische vorhanden.
Die Interviews haben zwar einen starken Bezug zu Deutschland beziehungsweise den USA, könnten aber als Ausganspunkt für interkulturelle Vergleiche und als authentisches Hörmaterial auch für Klassen in anderen Ländern und Lernenden unterschiedlicher Herkunft interessant sein.
Der erste Band der Kinder und Hausmärchen der Brüder Grimm ist 1812 erschienen. Die Grimm Grammar wurde zwar nicht extra für dieses Jubiläum erstellt – sie befindet sich schon seit längerem im Netz – passt aber gut dazu.
Die Grimm Grammar katapultiert nämlich verschiedene Märchenfiguren der Gebrüder Grimm ins Heute und lässt sie grammatische Phänomene aus dem Anfängerdeutschunterricht erklären.
Die Seite eigent sich für Lernende, die gut Englisch können. Alle Beispiele und Erklärungen sind übersetzt. Darüberhinaus bietet sie Übungen mit automatischer Korektur und viele Hörbeispiele. (Die Lösungen der Übungen findet man aber auch hier).
Das ganze Projekt steht überigens unter einer Creative-Commons-Lizenz: BY-NC-ND
Kühe, die von Fliegen gequält werden, geben schlechtere Milch. Also muss man sie vor den Fliegen schützen und was wäre ein besserer und umweltverträglicherer Schutz als ein Gekko, der eine flinke Zunge extra zum Fliegenfressen hat. Es gibt also nichts naheliegenderes als Gekkos und Kühe in einer symbiotischen Beziehug zusammenzubringen – zumindest am ersten April
Ich war gerade wegen den IDT-Vorbereitungen im Südtirol. Aus diesem Anlass stelle ich heute den Atlas “Deutsche Dialekte im Alpenraum” von Hannes Scheutz vor. Dort kann man sich nämlich unter anderem auch Dialektbeispiele aus Südtirol anhören, unter anderem auch aus Bozen, wo die Tagung 2013 stadtfinden wird. Der grösste Teil der Beispiele stammt aus Österreich, aber auch die Alpenregionen der Schweiz und Deutschlands sind vertreten.
Studentstories ist ein inzwischen preisgekröntes Podcast-Projekt, in dem Augsburger Studenten aus dem In- und Ausland gemeinsam Podcastfolgen rund um das Unileben produzieren.
Lernabenteuer Deutsch ist ein so genanntes “serious game” für die Nivaustufe A2, entwickelt vom Goetheinstitut, bei dem die Lernenden mit Hilfe der deutschen Sprache verschiedene Aufgaben lösen, und herauszufinden versuchen, was mit der Himmelsscheibe von Nebra passiert ist.
Unicomm ist ein Formulierungswörterbuch für verschiede studienbezogene Situationen wie Sprechstundengespräche, mündliche Präsentationen und die Beteiligung an Lehrveranstaltungen. Es hält Redemittel, die nach Kommunikationssituationen geordnet sind.
Unicomm ist Teil des Projekts MuMiS (Mehrsprachigkeit und Mulitkulturalität im Studium) der Universitäten Hamburg, Kassel und Siegen. Aufmerksam darauf geworden bin ich über einen Post von Rieke, die ein anderes Teilprojekt von MuMis, eine Critical Incidents-Datenbank für den Hochschulbereich, vorgestellt hat.