Intercom ist ein Lingua2-Projekt. Unter dem Moto “You don’t speak all the languages of the European Union? Still, you are certainly capable of understanding.” werden 4 Module zu den Sprachen Deutsch, Griechisch, Bulgarisch und Portugiesisch angeboten.
Die deutsche Welle hat zur Zeit unter dem Titel Streiten über Deutsch eine Serie zur deutschen Sprache und ihrer Stellung in der Welt im Programm. Unten seht ihr das Info Video dazu.
Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=pMlGAyHzsUg (Die Ausschnitte mit Bas Boettcher findet ihr übrigens von 0.32-0.55 und von 2.47-3.20.)
Angeregt durch einen Vortrag von Wilfried Krenn habe ich letzte Woche im Unterricht ein visuelles Diktat ausprobiert.
Bei dieser Übungsform sehen die Lernenden einen Satz jeweils nur für ein paar Sekunden und notieren dann in einer ebenfalls kurzen Pause alle Wörter, an die sie sich erinnern.
Die Schweizer und die Deutschen sprechen dieselbe Sprache, wohnen relativ nahe beieinander und sind sind sich im Allgemeinen recht ähnlich – so könnte man zumindest meinen. Die Schweizer tun sich mit den Deutschen aber oft schwer – und zwar nicht erst seit dem Steuerstreit. Die Bewohner des “grossen Kantons “, die seit den Billateralenverträgen noch zahlreicher in die Schweiz strömen, werden von vielen Schweizern eher als fremd und befremdlich empfunden.
Um effektiv zu lernen, ist es sehr hilfreich zu wissen, wie man lernt, was man schon probiert hat, was funktioniert, und welche Beziehung man zu einer Sprache hat. Deshalb liess ich in einem Schreibkurs (B1), in den ich auch viele reflexive Elemente und Lernstrategien eingebaut habe zu Anfang eine Sprachbiographie schreiben.
In diesem Beitrag geht es um das Weihnachten-in-Ungarn-Projek von Ralf und um die Wörter Christkind, Christbaum und die Bezeichnung für Kleingebäck. Guten Appetit beim Lesen.
Das es oft schwer ist, rauszufinden, was die Beziehung zwischen den Teilen eines Kompositums ist, habe ich schon mal erwähnt. Das Beispiel von heute ist diesmal nicht ein Missverständnis meinerseits, sondern eines von Deutsch perfekt. In einem Beitrag über das Kiental wird das Wort “Gletschermühle” erklärt. Eine Gletschermühle sei ein Haus, in dem Energie mit Gletscherwasser gemacht werde. Das ist eine hübsche Erklärung, nur ist sie leider falsch.
Wenn ein Deutscher bei seinem ersten Kontakt mit Schweizern erleichtert feststellt, wie einfach er doch deren Dialekt versteht, hat er meistens Hochsprache/Standarddeutsch (schweizerischer Prägung) und Dialekt verwechselt.
Damit ihr euch eine Vorstellung vom Unterschied machen könnt, habe ich euch zwei kurze Texte aufgenommen.
Am Ende eines meiner Kurse ist einer meiner Studenten zu mir gekommen und hat gesagt: “Ich möchte Sie zu meiner Partei einladen.” Ich war erstmal baff. Das passiert einem ja nicht alle Tage. Wer von uns hat denn schon eine eigene Partei?
Das Missverständnis hat sich dann schnell geklärt. Gemeint war nicht eine Partei, sondern eine Party. Der Wirtschaftsstudent hatte gelernt das party (politisch) auf Deutsch Partei heisst und diese Übersetzung dann auch für party (Fest) benutzt. Das englische “party” mit seinen beiden deutschen Bedeutungen ist ein Homonym, das deutsche Partei hingegen nicht.
Zuerst eine Kategorie wählen. Dann kann man die Artikelauswahl mit beliebig vielen Schlagwörtern einschränken. Die gewählten Schlagwörter werden gelöscht, sobald man auf eine neue Kategorie klickt.