Ich wollte schon länger mal was zu Learningapps veröffentlichen. Da an der DaF-Webkon die Seite in verschiedenen Vorträgen vorgestellt wurde, unter anderem ausführlich von der anbietenden pädagogischen Hochschule selbst, beginne ich heute mal nicht mit einer Analyse der Seite (die kommt vielleicht später noch), sondern beschäftige mich mit einem Aufgabentyp, der bisher selten verfügbar war, nämlich “Markieren im Text”.
Zur Keynote “Aussprache vernetzt” an der DaF-Webkonferenz (heute, 13.30) findet ihr in diesem Beitrag alle erwähnten Links. Im Unterschied zur Präsentation habe ich unten auch die Literatur beim entsprechenden Kapitel verlinkt (und nicht am Schluss im Literaturverzeichnis).
Teilkompetzenzen
Trim, John, Brian North, Daniel Coste, und Joe Sheils. Der gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen. Straßburg: Europarat, 2001.
Kapitel 5 online unter: http://www.goethe.de/Z/50/commeuro/i5.htm
Ducate, Lara; Lomicka, Lara: PODCASTING: AN EFFECTIVE TOOL FOR HONING LANGUAGE STUDENTS’ PRONUNCIATION?. In: Language Learning & Technology 3: 66-86.
Online unter: http://www.llt.msu.edu/vol13num3/ducatelomicka.pdf (zuletzt geprüft am 2.5.2012)
Portfolioarbeit
Sperfeld, Irene: Individualisierung im Phonetikunterricht. Die Arbeit mit Portfolios zur Unterstützung des Ausspracheerwerbs. In: Zeitschrift für Interkulturellen Fremsprachenunterricht 12(2), 2007.
Online unter: http://zif.spz.tu-darmstadt.de/jg-12-2/docs/Sperfeld.pdf (zuletzt geprüft am 2.5.2012)
Übrigens
Beim Vorbereiten habe ich mehr Material gesamelt, als ich verwerten konnte und bin auch auf offene Fragen gestossen. Geplant ist, dass ich in nächster Zeit auch noch einen Beitrag (oder mehrere) zu den Ideen veröffentliche, die keinen Platz mehr hatten. Das könnte aber noch eine Weile dauern. Zuerst kommt mal die Keynote von heute Mittag.
Auf der Internetseite “Cultural Interviews with German Speaking Professionals” werden Videoclips mit Aussagen von deutschen Geschäftsleuten angeboten, die sich zu den Themen “Verhandlungen mit Nordamerikanern” und “Stereotype über Nordamerikaner” äussern. Die Videos wurden frei gesprochen und enthalten deshalb auch Brüche und Reformulierungen, die auch in den Transkriptionen wiedergegeben wurden. Zusätzlich sind auch übersetzungen ins Englische vorhanden.
Die Interviews haben zwar einen starken Bezug zu Deutschland beziehungsweise den USA, könnten aber als Ausganspunkt für interkulturelle Vergleiche und als authentisches Hörmaterial auch für Klassen in anderen Ländern und Lernenden unterschiedlicher Herkunft interessant sein.
Zu Ostern gehören nicht nur Eier und Schokoladehasen, sondern immer wieder auch Staus Richtung Süden. Aus diesem Grund widmet sich dieser Beitrag Staus und Verkehrsmeldungen.
Netz Natur thematisiert in Eigenproduktionen Sendungen über Tiere und Naturereignisse im Zusammenhang mit der Schweiz, bringt aber auch regelmässig internationales Material. Die Sendungen werden vom Biologen Andreas Moser moderiert und zeigen immer verschiedene Standpunkte zu einem bestimmten Thema auf.
Studentstories ist ein inzwischen preisgekröntes Podcast-Projekt, in dem Augsburger Studenten aus dem In- und Ausland gemeinsam Podcastfolgen rund um das Unileben produzieren.
Lernabenteuer Deutsch ist ein so genanntes “serious game” für die Nivaustufe A2, entwickelt vom Goetheinstitut, bei dem die Lernenden mit Hilfe der deutschen Sprache verschiedene Aufgaben lösen, und herauszufinden versuchen, was mit der Himmelsscheibe von Nebra passiert ist.
Die in diesem Beitrag beschriebene Unterrichtsidee kombiniert Aussprache, Hören und Grammatik. Ziel ist das Einüben der Intonation beim Vorlesen (und allgemein eine deutliche Aussprache) einerseits und das Erkennen von Präteritumsformen im Kontext andererseits.
Ich greife für den Unterricht immer wieder gerne auf Top-Thema-Texte der deutschen Welle zurück. Die Textlänge ist überschaubar, es existieren ein Glossar und einige einfache Fragen zur Verständnissicherung und zudem gibt es von allen Texten auch eine Audio-Version. In diesem Beitrag geht es um die Weiterverwendung solcher Texte für eine gelenkte Sprechübung.
Auch dieses Jahr hat Frank Kauffmann zusammen mit Daniel Reichenbach eine Weihnachtsgeschichte geschaffen und wie immer viel aktuelles reingepackt:
Quelle: http://youtu.be/XPq50rTjAJ4
Die Geschichte ist Hochdeutsch gesprochen. Ein paar Erklärungen für Nicht-Schweizer:
der Samichlaus = der Nikolaus (kommt am 6. Dezember)
der Schmutzli = Knecht Ruprecht, Krampus (ist ganz schwarz angezogen und beleitet den Samichlaus. Er trägt den Sack mit den Geschenken und die Rute für die bösen Kinder
der Konsumentenschutz (CH, A) = Verbraucherschutz (D)
die SBB = die Schweizerischen Bundesbahnen (schweizerische Eisenbahngesellschaft)
der Grossverteiler = Grosshandeslunternehmen (laut Duden). In der Schweiz sind damit meistens die beiden Supermarktketten Migros und Coop gemeint.
Konstanz: Stadt am Bodensee an der Schweizer Grenze. Viele Schweizer in Grenznähe kaufen in Deutschland ein, weil die Preise in der Schweiz vergleichsweise viel höher sind.
Schoggichlaus: Dialektwort für Schokoladenikolaus
Grittibänz: ein Männchen aus süssem Hefeteig mit Rosinenaugen, dass typisch für den 6. Dezember ist.
Christchindli: das Christkind (kommt am 24. Dezember und bringt den Kindern Geschenke)
Morgarten: eine Schlacht, die die alten Eidgenossen (vor allem Bauern), gegen ein Ritter her gewonnen haben
fremde Fötzel: Ein “Fötzel” ist ein Stück Papier, das man nicht mehr braucht. Ein “fremder Fötzel” ist jemand, der als nicht zugehörig empfunden wird.