Akzentuierung und Rhythmus

29. Dezember 2009

Ein wichtiges Merkmal des Deutschen ist die Akzentuierung. Einzelne Wörter haben eine Akzent, aber auch Wortgruppen sind um eine Akzentsilbe aufgebaut. Wie wichtig der Wortakzent und die Rhythmisierung für eine gute Verständlichkeit sind, könnt ihr hier nochmals nachlesen.

Akzent wird im Deutschen dadurch realisiert, dass die betonte Silbe lauter, deutlicher, länger und höher oder tiefer als die andern Silben artikuliert wird. Die anderen Silben drumherum werden dementsprechend leiser und reduzierter gesprochen. Der Akzent ist frei beweglich, dass heisst, es gibt Silbenfolgen mit dem Akzent auf der ersten, auf der zweiten, dritten … Silbe.

Um den Wort- oder Wortgruppenakzent erfahrbar zu machen, benutze ich vor allem zwei Veranschaulichungshilfen. Die erste, visuelle, stellt die Silben als Kreise dar, die Akzentsilbe wird grösser dargestellt. Brummen oder Summen ist hingegen eine auditive Hilfe. Statt das Wort zu sprechen, summt oder brummt man es nur. Übrig bleiben Rhythmus und Tonhöhe. Wie das aussieht oder klingt seht ihr unten:

  • wach bleiben: Bild 14

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  • Champanger: Bild 15

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  • das Geschirr: Bild 13

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Beide Methoden findet man in der didaktischen Literatur und in Lehrwerken. Zum Brummen/Summen ist sicher das Buch von Ilse Cauneau Hören – Brummen – Sprechen. Angewandte Phonetik im Unterrichtsfach Deutsch als Fremdsprache empfehlenswert, aber wenn ich mich richtig erinnere, wird das Verfahren auch bei Evelyn Frey im Kursbuch Phonetik erklärt und angewendet. Ich selber benütze es oft und habe den Eindruck, dass es vielen Lernenden hilft, den Akzent überhaupt wahrzunehmen.

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  • 1. DaF-Blog » Akzentü&hellip  |  30. Dezember 2009 um 00:39

    [...] zu verdeutlichen, was ich gestern beschrieben habe, habe ich zwei Übungen mit dem Jmatch-Modul [...]

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