Ist es ein …?

6. August 2005

Dieses Spiel habe ich als Kind oft gespielt. Einer denkt sich einen Gegenstand oder eine Person aus, die anderen raten. Die Fragen müssen mit ja oder nein beantwortet werden können. Die Ratenden versuchen, mit möglichst wenigen Fragen herauszufinden, wie der gesuchte Begriff heisst.

Dieses Spiel kann man jetzt auch im Internet spielen. Bei Twenty Questions raten aber nicht Menschen, sondern ein Programm. Wer spielen will, denkt sich einen Begriff aus und beantwortet dann die Fragen. Bei dieser Variante kann man nicht nur mit Ja oder Nein antworten, sondern auch angeben, dass etwas nur teilweise zutrifft oder nicht relevant ist.
Wenn das Programm mehr als 20 Fragen braucht, um den Begriff zu erraten, hat man gewonnen.

Weil man selber keine Fragen stellen muss, übt man vor allem das Lesen. Ein Wörterbuch ist nützlich. Viele der Wörter gehören nicht zum Grundwortschatz.

In einer Klasse oder mit einem Tandempartner könnt ihr das Spiel selbstverständlich auch ohne Computer spielen und dabei Sprechen und Hören üben. Ihr werdet feststellen, dass es gar nicht so einfach ist. Sprass macht es trotzdem, zumindest mir.

(Via Newsletter von von Deutsch-als-Fremdsprache.de)

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4 Kommentare

  • 1. dolores  |  25. Oktober 2005 um 03:29

    Dieses Spiel ist einfach toll um die Zeit zu vertreiben !

  • 2. simonetta  |  21. November 2006 um 17:12

    hallo, suchte DaF Spiele und hab dieses gefunden. Macht Spass! Das were ich mit den Schuelern probieren… tschuess

  • 3. Karin Bauer-Weisenstein  |  5. Januar 2008 um 14:12

    Hoi

    Das Gleiche habe ich entweder mit Tieren (da ist das Thema etwas eingegrenzt) oder in einer Variante gemacht:
    Jeder bekommt ein Stück hypoallergenes Pflaster, schreibt da den Namen eines allen bekannten Prominenten/einer Comicfigur drauf und klebt es seinem Nachbarn auf die Stirn. Dann kann jeder lesen, wer der Nachbar ist, nur er selbbst nicht. Er muss dann durch ja/nein-Fragen herausbekommen, wen er darstellt. Da man immer nur drei Fragen stellen darf und dann der nächste dran kommt, finde ich das Ganze recht schwierig, aber es macht viel Spass und man muss lernen, Fragen zu stellenn und auch erst mal die Richtung eingrenzen (Lebe ich noch? Bin ich weiblich? Kennt man mich aus dem Bereich Politik?…) Gerade Letzteres fällt vielen erst mal schwer, die wollen gleich mit Namen bzw. in der anderen Variante mit konkreten Tieren kommen.

    Bis demnächst,
    Karin

  • 4. Cornelia  |  6. Januar 2008 um 09:52

    Die Variante mit dem Pflaster kannte ich bisher nicht. Ich habe grosse Post-it-Zettel genommen und die den Lernenden auf den Rücken geklebt. Die Lernenden gehen dann im Zimmer rum und haben sich gegenseitig interviewt.

    Über diese Variante des Spiels hat der Lehrer zwar weniger Kontrolle, aber dafür eignet es sich gut als Auflockerung, wenn die Lernenden lange konzentriert gearbeitet haben. Auf diese Weise sprechen die Lernenden nicht nur Deutsch (und zwar alle gleichzeitig), sondern sie bewegen sich auch.


Linktipp

SPRACHLICH: Dies, DaF, ecetera. Für Lernende (Aussprache, Grammatik, Hörverstehen und mehr) und Lehrende.
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