Unicomm ist ein Formulierungswörterbuch für verschiede studienbezogene Situationen wie Sprechstundengespräche, mündliche Präsentationen und die Beteiligung an Lehrveranstaltungen. Es hält Redemittel, die nach Kommunikationssituationen geordnet sind.
Unicomm ist Teil des Projekts MuMiS (Mehrsprachigkeit und Mulitkulturalität im Studium) der Universitäten Hamburg, Kassel und Siegen. Aufmerksam darauf geworden bin ich über einen Post von Rieke, die ein anderes Teilprojekt von MuMis, eine Critical Incidents-Datenbank für den Hochschulbereich, vorgestellt hat.
Ich greife für den Unterricht immer wieder gerne auf Top-Thema-Texte der deutschen Welle zurück. Die Textlänge ist überschaubar, es existieren ein Glossar und einige einfache Fragen zur Verständnissicherung und zudem gibt es von allen Texten auch eine Audio-Version. In diesem Beitrag geht es um die Weiterverwendung solcher Texte für eine gelenkte Sprechübung.
Im IDV-Magazin sind in den Jahren 2009-2011 eine grosse Zahl von Beiträgen von der IDT 2009 erschienen (Hefte 81-84). Man kann die Hefte als Pdf herunterladen.
Normalerweise schreibe ich erst über Tagungen, wenn sie fast schon vorbei sind. Heute bin ich ausnahmsweise früh dran und möchte euch zwei Tagungen ans Herz legen:
Bei beiden Tagungen fehlen im Moment noch wichtige Infos, aber die Daten kann man sich ja schon mal vormerken. Ich selber werde an beiden Tagungen anwesend sein. An der Gesamtschweizerischen DaF/DaZ-Tagung voraussichtlich mit einem Workshop und an der IDT in der Sektion F5, reale und virtuelle Lernumgebungen. Ich würde mich freuen, ein paar von euch an einer dieser Tagungen zu sehen.
Auch dieses Jahr hat Frank Kauffmann zusammen mit Daniel Reichenbach eine Weihnachtsgeschichte geschaffen und wie immer viel aktuelles reingepackt:
Quelle: http://youtu.be/XPq50rTjAJ4
Die Geschichte ist Hochdeutsch gesprochen. Ein paar Erklärungen für Nicht-Schweizer:
der Samichlaus = der Nikolaus (kommt am 6. Dezember)
der Schmutzli = Knecht Ruprecht, Krampus (ist ganz schwarz angezogen und beleitet den Samichlaus. Er trägt den Sack mit den Geschenken und die Rute für die bösen Kinder
der Konsumentenschutz (CH, A) = Verbraucherschutz (D)
die SBB = die Schweizerischen Bundesbahnen (schweizerische Eisenbahngesellschaft)
der Grossverteiler = Grosshandeslunternehmen (laut Duden). In der Schweiz sind damit meistens die beiden Supermarktketten Migros und Coop gemeint.
Konstanz: Stadt am Bodensee an der Schweizer Grenze. Viele Schweizer in Grenznähe kaufen in Deutschland ein, weil die Preise in der Schweiz vergleichsweise viel höher sind.
Schoggichlaus: Dialektwort für Schokoladenikolaus
Grittibänz: ein Männchen aus süssem Hefeteig mit Rosinenaugen, dass typisch für den 6. Dezember ist.
Christchindli: das Christkind (kommt am 24. Dezember und bringt den Kindern Geschenke)
Morgarten: eine Schlacht, die die alten Eidgenossen (vor allem Bauern), gegen ein Ritter her gewonnen haben
fremde Fötzel: Ein “Fötzel” ist ein Stück Papier, das man nicht mehr braucht. Ein “fremder Fötzel” ist jemand, der als nicht zugehörig empfunden wird.
In gesprochener Sprache können sich Wörter oft ganz anderes anhören, als man es im Unterricht lernt. Eine Rolle spielen sowohl regionale Einflüsse als auch das Register (informell etc.) oder der Sprecher selbst.
Wenn man die Lernenden fit machen möchte für die echte Welt, dann müssen sie Gelegenheit bekommen, mit solchem Material zu üben. In diesem Beitrag stelle ich ein geeignetes Video vor und mache Vorschläge für den Einsatz.
Wenn man als blutiger Anfänger Tandem macht, ist es empfehlenswert, parallel dazu einen Kurs zu besuchen oder mit einem Selbstlernkurs zu arbeiten. So bekommt man laufend neues Material, dass man verarbeiten kann. Allerdings ist es gerade im Tandem so, dass man auch Dinge lernt, die im Buch noch lange nicht vorkommen. Das ist einer der Vorteile des Tandems: Man lernt, was man gerade braucht. Dafür ist der Input weniger vorstrukturiert als in einem klassischen Kurs.
Meine erste Tandempartnerin hiess Emily, hatte rote Locken und eine Stupsnase und sprach ein völliges anderes Englisch als die BBC-Sprecher. Wir trafen uns einmal pro Woche für zwei Stunden und haben zusammen Texte gelesen und dann mündlich zusammengefasst, Mini-Vorträge geübt und gemeinsam herauszufinden versucht, wie irgendwelche obskuren Haushaltsgeräte in den jeweiligen Sprachen heissen. Das ist Jahre her und seitdem habe ich immer wieder Tandem gemacht. Im folgenden Beitrag stelle ich ein paar Tipps für all diejenigen zusammen, die das selber auch einmal ausprobieren möchten.
Dieses Wochenende finden in der Schweiz die Parlamentswahlen statt. Die Schweizer werden zwar etliche Male pro Jahr zur Urne gebeten, aber Ständerat und Nationalrat werden auch bei uns nur alle vier jahre gewählt. Das nehme ich zum Anlass, einige Webseiten vorzustellen, auf denen man Informationen zu den Wahlen, zum Parlament, aber auch zum politischen System allgemein finden kann.
Im Zusammenhang mit dem Workshop, den ich gerade an der Tagung des BHDLV in Mostar geleitet habe, habe ich die Landeskundelinkliste ziemlich gründlich überarbeitet. Sie befindet sich auf meiner “neuen” gelben Seite, auf der allerdings noch einige Lücken herschen. Auch im Bereich Landeskunde gibt es noch einiges zu ergänzen, aber einiges ist schon da.
Hier ist der neue Link: http://cornelia.siteware.ch/cms/daf-daz-2/landeskunde