{"id":514,"date":"2008-12-13T11:14:28","date_gmt":"2008-12-13T10:14:28","guid":{"rendered":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/?p=514"},"modified":"2009-09-13T16:25:15","modified_gmt":"2009-09-13T15:25:15","slug":"definitionenspiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2008\/12\/13\/definitionenspiel","title":{"rendered":"Definitionenspiel"},"content":{"rendered":"<p>Hat jemand eine Ahnung, was die Dotter-Technik ist? Nicht? Na so was \ud83d\ude42 Dann m\u00fcsst ihr halt raten.<\/p>\n<p>Was stimmt?<\/p>\n<ol>\n<li>Die Dotter-Technik ist eine Methode, mit der man Eier trennen kann, ohne schmutzige Finger zu kriegen.<\/li>\n<li>Das ist eine medizinische Methode zur Erweiterung der Arterien<\/li>\n<li>Man versteht unter der Dottertechnik eine Art zu malen (Punkte nebeneinander setzen)<\/li>\n<li>Von Dottertechnik spricht man, wenn man in der englischen Sprache zuerst einen ganzen Text schreibt und erst nachher die Punkte setzt.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das ganze ist ein Beispiel f\u00fcr ein Spiel, dass man auch gut in den Deutschunterricht (oder jeden anderen modernsprachlichen Unterricht) integrieren kann.<\/p>\n<p>In der Grundvariante funktioniert das Spiel so: Eine Person nennt ein Wort, dass die anderen m\u00f6glichst nicht kenne sollen. Am besten stellt man dazu ein Fremdw\u00f6rterbuch zur Verf\u00fcgung.\u00a0 Diese Person schreibt die richtige Definition auf einen Zettel, die anderen erfinden eine entsprechende Definition. Dann werden alle Zettel eingesammelt und die Person, die die richtige L\u00f6sung kennnt, liest alle Definitionen vor. Die anderen raten.<\/p>\n<p>Dieses Grundprinzip wurde auch f\u00fcr ein Gesellschaftsspiel verwendet und ist unter dem Namen &#8222;Nobody is perfect&#8220; zu kaufen. Mehr dazu hier und wie man dieses Spiel in den Unterricht einbauen kann, findet ihr bei <a href=\"http:\/\/ludolingua.de\/2007\/03\/11\/nobody-is-perfect\/\">Ludolingua<\/a>.<\/p>\n<p>Damit ich das Spiel in Gruppen spielen lassen kann und weniger konstante Intervention der Lehrperson n\u00f6tig ist, habe ich die Grundvariante f\u00fcr meinen Unterricht angepasst.<\/p>\n<p>Ich habe vier verschiedene Bl\u00e4tter mit je drei Begriffen vorbereitet. Bei jedem Begriff steht bereits die richtige Definition in Stichworten. In zweier oder dreier Gruppen erfinden die Lernenden drei zus\u00e4tzliche &#8211; das heisst falsche &#8211; Definitionen und formulieren die Stichwortdefinition aus. In dieser Phase gehe ich herum und helfe beim Formulieren. Wenn alle Gruppen ihre Stichw\u00f6rter definiert haben, werden sie neu zusammengesetzt, so dass in jeder Gruppe nun m\u00f6glichst alle verschiedenen Begriffe vorkommen. Die Definitionen werden vorgelesen und die anderen Raten, was richtig ist. Dass die Lernenden die Fremdw\u00f6rter lernen, ist selbstverst\u00e4ndlich nicht das Ziel. Es geht vielmehr darum, das Erkl\u00e4ren und Definieren zu \u00fcben und in der Regel macht ihnen das grossen Spass.<\/p>\n<p>Vorlage: <a href=\"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-content\/uploads\/definitionsspielvers2.doc\">doc<\/a> \/ <a href=\"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-content\/uploads\/definitionsspielvers2.pdf\">pdf<\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr das Schreiben der Definitionen sind 15 Minuten eher knapp bemessen. Ich erweitere die Zeit aber lieber bei Bedarf, als von Anfang an mehr Zeit vorzugeben. Sinnvoll ist es, f\u00fcr schnelle Gruppen eine L\u00fcckenf\u00fcllleraufgabe bereit zu haben (und seien das die Hausaufgaben) Insgesamt braucht das Spiel 30-45 Minuten. Gespielt habe ich es schon in B1+ und B2-Kursen. Weiter oben ist es nat\u00fcrlich auch einsetzbar. Je besser die Lernenden sind, desto eher kann man sie die Definitionen auch alleine schreiben lassen, aber das Schreiben in der Gruppe ist einerseits gut f\u00fcr die Kreativit\u00e4t und macht in der Regel auch die Formulierungen besser.<\/p>\n<p>Meistens verbinde ich das Spiel mit Redemitteln und Strukturen. Man kann nochmals auf die Relativs\u00e4tze eingehen oder Ausdr\u00fccke wie: ein Fachbegriff f\u00fcr, bezeichnen als, verstehen unter, mit &#8230; meint man, etc. zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n<p>Wenn ihr selber W\u00f6rter suchen wollt, empfehle ich euch die Funktion zuf\u00e4lliger Artikel von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/\">Wikipedia<\/a> (links oben im Men\u00fc) oder die <a href=\"http:\/\/www.beepworld.de\/members48\/genialdaneben\/\">Fan-Seite zu &#8222;Genial daneben&#8220;<\/a>.<\/p>\n<p>PS: Richtig ist Nr. 2. Diese Technik wurde nach dem Arzt Charles D. Dotter benannt. H\u00e4ttet ihr gewusst, oder? \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hat jemand eine Ahnung, was die Dotter-Technik ist? Nicht? Na so was \ud83d\ude42 Dann m\u00fcsst ihr halt raten.<\/p>\n<p>Was stimmt?<\/p>\n<p>   1. Die Dotter-Technik ist eine Methode, mit der man Eier trennen kann, ohne schmutzige Finger zu kriegen.<br \/>\n   2. Das ist eine medizinische Methode zur Erweiterung der Arterien<br \/>\n   3. Man versteht unter der Dottertechnik eine Art zu malen (Punkte nebeneinander setzen)<br \/>\n   4. Von Dottertechnik spricht man, wenn man in der englischen Sprache zuerst einen ganzen Text schreibt und erst nachher die Punkte setzt. <\/p>\n<p>Das ganze ist ein Beispiel f\u00fcr ein Spiel, dass man auch gut in den Deutschunterricht (oder jeden anderen modernsprachlichen Unterricht) integrieren kann. Mehr dazu im Beitrag.<\/p>\n","protected":false},"author":24,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11,16,24,79,32,31,33,4],"tags":[84,82,29,30,10],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/514"}],"collection":[{"href":"https:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/24"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=514"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/514\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1212,"href":"https:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/514\/revisions\/1212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=514"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=514"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=514"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}