{"id":988,"date":"2009-08-05T22:12:02","date_gmt":"2009-08-05T21:12:02","guid":{"rendered":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/?p=988"},"modified":"2009-09-14T07:45:48","modified_gmt":"2009-09-14T06:45:48","slug":"idt-die-dritte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2009\/08\/05\/idt-die-dritte","title":{"rendered":"IDT, die dritte"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin mit Bloggen ziemlich in R\u00fcckstand, es gibt einfach zu viel zu sehen und zu tun. Deshalb sind die Eindr\u00fccke \u00fcber die ich jetzt blogge auch nicht mehr ganz frisch. Vielleicht hat ein bisschen reflexive Distanz auch sein Gutes. Nun also ein paar summarische, selektive und subjektive Eindr\u00fccke zum Dienstag, das offizielle Blog zur Sektion wird da sicher sehr viel vollst\u00e4ndiger sein.<\/p>\n<p>In der Sektion E4 am Vormittag gab es f\u00fcr mich einige Highlights. Dazu geh\u00f6rt zum Beispiel der Vortrag von Joachim Quandt zu <strong>kooperativer Wortschatzarbeit mit Web 2.0-Tools<\/strong> (eingestellt bei Slideshare):<\/p>\n<div id=\"__ss_1805566\" style=\"width: 425px; text-align: left;\"><a style=\"font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;\" title=\"Kooperative Wortschatzarbeit mit Web2.0 Tools\" href=\"http:\/\/www.slideshare.net\/joqel\/kooperative-wortschatzarbeit-mit-web20-tools\">Kooperative Wortschatzarbeit mit Web2.0 Tools<\/a><object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"425\" height=\"355\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\" \/><param name=\"allowScriptAccess\" value=\"always\" \/><param name=\"src\" value=\"http:\/\/static.slidesharecdn.com\/swf\/ssplayer2.swf?doc=quandtkoopwortschatz20-090803180254-phpapp01&amp;stripped_title=kooperative-wortschatzarbeit-mit-web20-tools\" \/><embed type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"425\" height=\"355\" src=\"http:\/\/static.slidesharecdn.com\/swf\/ssplayer2.swf?doc=quandtkoopwortschatz20-090803180254-phpapp01&amp;stripped_title=kooperative-wortschatzarbeit-mit-web20-tools\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\"><\/embed><\/object><\/p>\n<div style=\"font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;\">View more <a style=\"text-decoration:underline;\" href=\"http:\/\/www.slideshare.net\/\">presentations<\/a> from <a style=\"text-decoration:underline;\" href=\"http:\/\/www.slideshare.net\/joqel\">joqel<\/a>.<\/div>\n<\/div>\n<p>Joachims Aussage (ich hoffe, ich gebe dich korrekt wieder), dass Web 2.0-Einzeldienste in ihrem kleinen Spezialgebiet viel ausgekl\u00fcgelteren Service bieten k\u00f6nnen als Lernplattformen in den selben Bereichen und deshalb die Entwicklung dahingehen sollte und wird, dass Lernplattformen eher zu Containersystemen werden, in die man gezielt Funktionalit\u00e4t reinholt, trifft meiner Meinung nach zu.<\/p>\n<p>Embedcodes, Einbindungsm\u00f6glichkeiten von RSS-Feeds oder die M\u00f6glichkeit, Webseiten in einer Art Frame einzubinden erm\u00f6glichen es ja schon, sehr viel spezialisierte Funktionalit\u00e4t in die Lernplattform reinzuholen. Ich selber br\u00e4uchte dazu aber noch mehr Dienste mit sinnvoller Funktionalit\u00e4t,<\/p>\n<ul>\n<li>die ohne Passwort genutzt werden k\u00f6nnen und die Bearbeitung bzw. die Pr\u00e4sentation \u00fcber kryptische URLS l\u00e4uft (z.B. <a href=\"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2008\/07\/08\/im-web-notizen-machen-iii-awesome-highlighter\">Awesome Highlighter<\/a>)\u00a0 oder<\/li>\n<li>nur der Lehrer ein Passwort braucht, zum Beispiel um ein Projekt zu starten und Beitr\u00e4ge zu verwalten, editiern und zu l\u00f6schen (z.B. <a href=\"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2009\/06\/21\/sprechen-als-hausaufgabe-voki\">Voki <\/a>oder <a href=\"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2009\/06\/22\/audio-dropbox\">Audio-Dropbox<\/a>) oder<\/li>\n<li>die Verwendung generischer Passw\u00f6rter erlauben<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn ihr da was Brauchbares f\u00fcr den Unterricht kennt, w\u00e4re ich nat\u00fcrlich \u00fcbergl\u00fccklich, wenn ihr euer Wissen teilt.<\/p>\n<p>Die Kehrseite der Medaille ist nat\u00fcrlich, dass man sich bei dieser Kombination von Lernplattform und Web 2.0\u00a0 wieder ausserhalb der instutionellen Mauern einer Lernplattform bewegt, auch wenn man sich gewissermassen hinter kryptischen Links und Passw\u00f6rtern anderer Dienste versteckt. Das heisst, dass man sich auch wieder genauer \u00fcberlegen muss, was mit den Daten auf fremden Servern passiert und wie man die Privatsph\u00e4re der Lernenden sch\u00fctzt. Lernplattformen nehmen einem das in der Regel zum ab, schotten aber eben auch ab.<\/p>\n<p>Am Vortrag von Urs Egli zu <strong>Podcasts f\u00fcr das informelle Lernen<\/strong> hat mich zuerst mal gefreut, dass der lange angek\u00fcndigte deutschsprachige Podcast nun endlich auf der Plattform <a href=\"http:\/\/www.podclub.ch\/\">Podclub<\/a> zur Verf\u00fcngung steht (Spanisch, Englisch und Franz\u00f6sisch) gab es schon l\u00e4nger. Zweitens finde ich generell die Initiative einer der gr\u00f6ssten privaten Sprachschulen der Schweiz, ein Angebot zu machen,<\/p>\n<ul>\n<li>das nicht direkt den eigenen Kursen dient,<\/li>\n<li>auch aussenstehenden offen steht<\/li>\n<li>bewusst das Lernen ausserhalb schulischer Kontexte f\u00f6rdert<\/li>\n<li>und versucht, den Lernenden m\u00f6glichst authentisches und f\u00fcr sie relevantes Material zu bieten<\/li>\n<\/ul>\n<p>sehr l\u00f6blich.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich geh\u00f6rt die Kundenaquirierung und -bindung mit zu den Zielen, aber das ist ja auch v\u00f6llig legitim und ich hoffe, dass das Projekt Erfolg hat und weiterl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Im Moment muss man sich auf der Plattform noch (kostenlos) registrieren, Urs hat aber angek\u00fcndigt, dass diese Barriere fallen soll.<\/p>\n<p>Das dritte Projekt, dass ich in diesem Beitrag noch explizit erw\u00e4hnen m\u00f6chte, wurde von Minka Hoheisel und Morten Hunke mit britischen und norwegischen Deutschlernenden durchgef\u00fchrt. Es ist ein Podcast-Projekt, dem eine intensive Auseinandersetzung mit <strong>Stereotypen im Deutschlandbild<\/strong> in den beiden beteiligten L\u00e4ndern zugrundeliegt. Das Ergebnis kann im Podcast &#8222;<a href=\"http:\/\/deutschsichtig.podspot.de\/\">deutschsichtig<\/a>&#8220; nachgeh\u00f6rt werden.\u00a0Deutschsichtig zeigt meiner Meinung nach besonders sch\u00f6n, wie wichtig die Aufgabenstellung bei so einem Projekt ist. Sie generiert das Informations- und Austauschbed\u00fcrfnis und gibt der H\u00fclle Podcast erst einen Inhalt. Einfach nur einen Podcast zu machen ist weder motivierend noch sinnvoll, denn wenn man nichts zu sagen hat, wird es nur leeres Geplapper.<\/p>\n<p>Als allgemeinen Eindruck m\u00f6chte ich noch festhalten, dass sich in den Diskussionen wiedermal herauskristallisiert hat, dass viele der Fragestellungen, die im Zusammenhang mit Web 2.0 und E-Learning auftauchen, auch losgel\u00f6st von diesen Tools bzw. Pr\u00e4sentationsformen existieren, was ja auch nicht weiter verwunderlich ist, denn Web2.0-Tools sind ja vor allem das: Werkzeuge. Zu diesen allgemeinen Fragestellungen geh\u00f6rten<\/p>\n<ul>\n<li>die Rolle des Lehrers (Coach oder Wissensvermittler)<\/li>\n<li>der Umgang mit Fehlern und<\/li>\n<li>die Bewertungsmassst\u00e4be von Projekten und Gruppenarbeiten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>So, das w\u00e4r&#8217;s erst mal. Ich bin auf eure Erg\u00e4nzungen und Kommentare gespannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin mit Bloggen ziemlich in R\u00fcckstand, es gibt einfach zu viel zu sehen und zu tun. Deshalb sind die Eindr\u00fccke \u00fcber die ich jetzt blogge auch nicht mehr ganz frisch. Vielleicht hat ein bisschen reflexive Distanz auch sein Gutes. 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