{"id":516,"date":"2008-12-11T16:11:25","date_gmt":"2008-12-11T15:11:25","guid":{"rendered":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/?p=516"},"modified":"2009-09-14T07:22:40","modified_gmt":"2009-09-14T06:22:40","slug":"weihnachtsgeback-guetzli","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2008\/12\/11\/weihnachtsgeback-guetzli","title":{"rendered":"Weihnachtsgeb\u00e4ck: Guetzli"},"content":{"rendered":"<p>Typisch f\u00fcr die Weihnachtszeit in der Schweiz sind die Guetzli. \u00dcber das Wort\u00a0 <a href=\"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2006\/12\/04\/diese-sussen-dinger-von-guetzli-und-platzchen\">habe ich schon einmal geschrieben<\/a>, Ralf vom Landeskundeblog und seiner Klasse zuliebe geht es diesmal mehr um die Sache selbst.<\/p>\n<p>Guetzli kann man nat\u00fcrlich kaufen. In den B\u00e4ckereien sind sie ziemlich teuer. Die Grossverteiler (Migros und Coop) verkaufen nat\u00fcrlich auch Weihnachtsguetzli, aber ich finde sie deutlich weniger gut. Das ist dann halt Massenproduktion. Wer nicht alles selber machen will, kann Fertigteige kaufen und die Guetzli selber auswallen (schweizerisch f\u00fcr Teig ausrollen), ausstechen, verziehren und backen.<\/p>\n<p>Ich backe meine Guetzli aber immer noch selbst, und ich glaube, das machen viele Schweizer und Schweizerinnen so.<\/p>\n<p>Zu den Traditionellen Guetzli geh\u00f6ren Zimststerne, Spitzbuben, Mail\u00e4nderli, Brunsli und Makr\u00f6nli. Bei Flickr findet ihr viele sch\u00f6ne Bilder dazu. Am liebsten mag ich Zimtsterne. Das Guetzli besteht aus Eiweiss, Mandeln, Zucker und ein bisschen Zimt. Der Teig wird auf Zucker ausgewallt. Die ausgestochenen Guetzli l\u00e4sst man zuest antrocken und dann backt man sie. Bei meiner Zimtsternversion kommt die Glasur erst nach dem Backen auf das Guetzli. Sie besteht aus Puderzucker und Kirsch (ein Schnaps) oder aus Puderzucker, Wasser und Zitronensaft. Auch sehr lecker sind Spitzbuben. F\u00fcr jedes Guetzli baucht man einen unteren und einen oberen Teil. Der obere hat ein Loch drin. Nach dem Backen gibt man Konfit\u00fcre auf den Unterteil, setzt den oberen Teil drauf und bestreut das ganze mit Puderzucker.<\/p>\n<p>Einige Guetzli sind mit bestimmten Regionen verbunden, zum Beispiel die Chr\u00e4beli (ein Guetzli mit Anis) mit der Stadt Baden, aus deren N\u00e4he ich komme. Die Brunsli (ein Schokoladeguetzli) kommen urspr\u00fcnglich aus Basel.<\/p>\n<p>Christstollen gibt es bei uns eher weniger und der Panettone kommt eigentlich aus der S\u00fcdschweiz beziehungsweise aus Italien. Aber man kann diese Dinge bei uns in den L\u00e4den kaufen und sie werden auch gerne gegessen. Italienisches Essen ist in der Schweiz sowieso generell beliebt.<\/p>\n<p>Eine weitere S\u00fcssigkeitenbesonderheit, die mir einf\u00e4llt, sind die Weihnachtsbaumdekorationen aus Schokolade. Es gibt sie in allen m\u00f6glichen Formen: Kugeln, Tannzapfen, Stiefel, M\u00e4use, Samichl\u00e4use (Nikol\u00e4use) etc. Sie sind in bedruckte Alufolie eingepackt und haben oben zwei Goldf\u00e4dchen, mit denen man sie an das B\u00e4umchen binden kann. Diese Art der Dekoration h\u00e4lt nicht immer lange&#8230;.<\/p>\n<p>So, jetzt f\u00e4llt mir nichts mehr ein. Nachfragen k\u00f6nnt ihr aber nat\u00fcrlich immer gerne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Typisch f\u00fcr die Weihnachtszeit in der Schweiz sind die Guetzli. \u00dcber das Wort  habe ich schon einmal geschrieben, Ralf vom Landeskundeblog und seiner Klasse zuliebe geht es diesmal mehr um die Sache selbst.<\/p>\n","protected":false},"author":24,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[174,13,175,171],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/516"}],"collection":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/24"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=516"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/516\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1394,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/516\/revisions\/1394"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=516"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=516"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=516"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}