{"id":3280,"date":"2014-06-28T15:27:58","date_gmt":"2014-06-28T14:27:58","guid":{"rendered":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/?p=3280"},"modified":"2014-06-28T15:27:58","modified_gmt":"2014-06-28T14:27:58","slug":"four-strands-vier-lernfelder","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2014\/06\/28\/four-strands-vier-lernfelder","title":{"rendered":"four strands &#8211; vier Lernfelder"},"content":{"rendered":"<p>Vor Kurzem habe ich \u00fcber ein Video von Paul Nation gebloggt, in dem er \u00fcber ein <a title=\"Paul Nation \u00fcber Wortschatzmessungen und Unterrichtsplanung\" href=\"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2014\/06\/08\/paul-nation-uber-wortschatzmessungen-und-unterrichtsplanung\">Wortschatzcurriculum<\/a> spricht. Das Wortschatzlernen bettet er dabei in eine \u00e4ltere Theorie von ihm ein: die &#8222;four strands&#8220;. Beim Durchbl\u00e4ttern von Band vier der neuen Didaktikreihe <a href=\"http:\/\/www.goethe.de\/lhr\/prj\/dll\/pba\/bae\/deindex.htm\">Deutsch lehren lernen<\/a> (Funke, Hermann; Kuhn, Christina; Skiba, Dirk, et al.:Aufgaben, \u00dcbungen, Interaktion. M\u00fcnchen 2014, S. 22-26). habe ich eine deutsche \u00dcbersetzung daf\u00fcr gefunden, n\u00e4mlich &#8222;vier Lernfelder&#8220;. Diese vier Lernfelder sind<\/p>\n<ul>\n<li>Arbeit mit bedeutungsvollen Inhalten (Nation: meaning-focused input) also, Lernen durch H\u00f6ren und Lesen,<\/li>\n<li>Produktion von bedeutungsvollem Output (Nation: meaning-focused output), also Lernen durch Sprechen und Schreiben,<\/li>\n<li>Training von Fl\u00fcssigkeit (Nation: fluency) in allen Fertigkeiten<\/li>\n<li>und sprachbezogenes Lernen (Nation: language focused learning), also eine punktuelle Konzentration auf sprachliche Strukturen (Grammatik, Wortschatz, Aussprache).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn ihr mehr dar\u00fcber wissen wollt, lest ihr am besten selber bei Nation nach. Seine beiden Aufs\u00e4tze<\/p>\n<ul>\n<li>Nation, I.S.P. (1996) The four strands of a language course. <em>TESOL in Context<\/em> 6, 1: 7-12. Direktlink: <a href=\"http:\/\/www.victoria.ac.nz\/lals\/about\/staff\/publications\/paul-nation\/1996-Four-strands.pdf\">http:\/\/www.victoria.ac.nz\/lals\/about\/staff\/publications\/paul-nation\/1996-Four-strands.pdf<\/a><\/li>\n<li>Nation, I.S.P. (2007) The four strands. <em>Innovation in Language Learning and Teaching<\/em> 1, 1: 1-12. Direktlink: <a href=\"http:\/\/www.victoria.ac.nz\/lals\/about\/staff\/Publications\/paul-nation\/2007-Four-strands.pdf\">http:\/\/www.victoria.ac.nz\/lals\/about\/staff\/Publications\/paul-nation\/2007-Four-strands.pdf<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>k\u00f6nnt ihr (neben andern Aufs\u00e4tzen) \u00fcber seine Publikationsseite (<a href=\"http:\/\/www.victoria.ac.nz\/lals\/about\/staff\/paul-nation-pubsdate\">http:\/\/www.victoria.ac.nz\/lals\/about\/staff\/paul-nation-pubsdate<\/a>) herunterladen.<\/p>\n<p>Ich finde die \u00dcberlegungen von Nation \u00fcberigens auch f\u00fcr Lernende interessant, insbesondere f\u00fcr solche, die ganz oder teilweise autonom lernen. Die simple Wahrheit, dass man das, was man k\u00f6nnen will, tats\u00e4chlich \u00fcben sollte (= time-on-task), also dass man, wenn man das Sprechen lernen will, auch tats\u00e4chlich zu sprechen versuchen muss, scheint so offensichtlich nicht zu sein. Zumindest begegnen mir im Selbstlernzentrum immer wieder Lernende, die sagen, sie m\u00f6chten sich im Sprechen verbessern und das mit dem L\u00f6sen von schriftlichen Grammatikdrill-\u00dcbungen zu erreichen versuchen, statt sich zum Beispiel f\u00fcr ein Tandem anzumelden. Auch im Sinne der Lernerorientierung ist es meines Erachtens sinnvoll, den Lernenden zu erkl\u00e4ren, warum man Fl\u00fcssigkeits\u00fcbungen macht, bei denen sie &#8222;nichts Neues lernen&#8220; oder nicht mehr explizite Grammatikvermittlung in einen Kurs packt &#8211; was sich einige Lernende durchaus w\u00fcnschen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Beitrag geht es noch einmal um die vier Lernfelder (= four strands) nach Paul Nation<\/p>\n","protected":false},"author":24,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,36,11,24,26,79,32,33,181,4],"tags":[89],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3280"}],"collection":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/24"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3280"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3280\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3315,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3280\/revisions\/3315"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3280"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3280"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3280"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}