{"id":3173,"date":"2014-03-29T08:30:44","date_gmt":"2014-03-29T07:30:44","guid":{"rendered":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/?p=3173"},"modified":"2014-03-29T08:30:44","modified_gmt":"2014-03-29T07:30:44","slug":"puzzlemethode-mit-vorbereitung-zu-hause","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2014\/03\/29\/puzzlemethode-mit-vorbereitung-zu-hause","title":{"rendered":"Puzzlemethode mit Vorbereitung zu Hause"},"content":{"rendered":"<p>Ich setzte im Anschluss an das Lesen oder H\u00f6ren von Texten immer wieder die Puzzle-Methode ein, weil sie &#8211; wenn die Texte die Lernenden interessieren &#8211; zu einem echten Informationsaustauschbed\u00fcrfnis f\u00fchrt und das Wiedergeben rezeptiv entnommener Informationen eine wichtige Fertigkeit ist. Die Methode hat aber auch ihre Nachteile. Schwierigkeiten sind zum Beispiel,<\/p>\n<ul>\n<li>dass die ben\u00f6tigte Vorbereitungszeit bei den einzelnen Lernenden stark schwankt, was dazu f\u00fchrt, dass sich einige Lernende gestresst f\u00fchlen k\u00f6nnen und f\u00fcr die Lehrperson bedeutet, dass sie L\u00fcckenf\u00fcller-Auftr\u00e4ge bereithalten muss.<\/li>\n<li>dass die Methode als Ganzes im Unterricht viel Zeit in Anspruch nimmt. Wenn nur wenig Kontaktstunden zur Verf\u00fcgung stehen, stellt sich nat\u00fcrlich die Frage, ob man diese Zeit nicht besser f\u00fcr Aktivit\u00e4ten nutzt, die die Lernenden nicht oder nur schlecht alleine durchf\u00fchren k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>dass zum Beispiel f\u00fcr <a title=\"H\u00f6rpuzzle\" href=\"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2009\/12\/14\/horpuzzle\">H\u00f6rpuzzles<\/a> die entsprechende Infrastruktur vorhanden sein muss. Es w\u00e4re schade, wenn H\u00f6rpuzzles einfach deshalb nicht eingesetzt werden, weil im Klassenzimmer die Computer in entsprechender Anzahl fehlen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Auslagerung der Vorbereitungszeit ist allerdings nicht ganz trivial, denn damit der Austausch funktioniert, braucht man pro Text in etwa gleich viele Teilnehmer und zumindest ich kann nie ausschliessen, das die Hausaufgaben nicht gemacht werden oder das einzelne Teilnehmer das n\u00e4chste Mal nicht anwesend sind. Deshalb gebe ich jetzt immer einen Text bezw. ein Thema mehr zur Vorbereitung, als es f\u00fcr die geplante Gruppengr\u00f6sse eigentlich br\u00e4uchte. Wenn ich also Partnerarbeit machen m\u00f6chte, lasse ich drei verschiedene Themen vorbereiten, wenn es Dreier-Gruppen werden sollen vier etc. Damit habe ich bei der Gruppenbildung mehr Flexibilit\u00e4t, allerdings wissen nachher auch nicht alle \u00fcber alle Themen Bescheid, was im Kontext des Sprachunterrichts aber auch weniger zentral ist. Wenn es immer noch nicht aufgeht, kann man immer noch zwei Lernende mit demselben Thema in eine Gruppe stecken, wo sie sich dann die Aufgabe, ihren Text oder ihr Video wiederzugeben teilen. Auch Leute, die sich gar nicht vorbereitet haben, werden einer Gruppe zugeteilt. Sie \u00fcbernehmen die Rolle von Zuh\u00f6rern, d\u00fcrfen und sollen nachfragen und wenn immer m\u00f6glich, gebe ich ihnen eine kleine Aufgabe, zum Beispiel nachher kurz f\u00fcr alle zu sagen, welches Thema f\u00fcr sie am interessantesten war etc. Das ist aber nicht als Strafaktion gemeint, sondern dient dazu, sie in die Aktivit\u00e4t einzubinden und das kommuniziere ich auch so. Wenn die Lernenden merken, dass <a title=\"Hausaufgaben\" href=\"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2013\/12\/19\/hausaufgaben\">Hausaufgaben <\/a>im Unterricht eine wichtige Rolle spielen (und damit meine ich <strong>nicht<\/strong>, dass man eine halbe Stunde mit dem Korrigieren im Plenum verbringt) steigt meiner Erfahrung nach auch die Quote der gemachten Hausaufgaben, so dass sich die Zuh\u00f6rerquote nicht zu hoch wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Beitrag stelle ich ein paar \u00dcberlegungen dazu vor, wie man die Vorbereitungszeit eines Puzzles als Hausaufgaben umsetzen kann. <\/p>\n","protected":false},"author":24,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11,24,26,33,41],"tags":[27,28,29,30,10],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3173"}],"collection":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/24"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3173"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3173\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3174,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3173\/revisions\/3174"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3173"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3173"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}