{"id":2531,"date":"2012-03-21T14:09:34","date_gmt":"2012-03-21T13:09:34","guid":{"rendered":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/?p=2531"},"modified":"2014-09-11T20:18:52","modified_gmt":"2014-09-11T19:18:52","slug":"prateritum-und-intonation","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2012\/03\/21\/prateritum-und-intonation","title":{"rendered":"Pr\u00e4teritum und Intonation"},"content":{"rendered":"<p>Das Pr\u00e4teritum (Imperfekt) hat nat\u00fcrlich keinen direkten Bezug zur Intonation. In der unten angeh\u00e4ngten \u00dcbung habe ich die beiden Themen aber als Sprech- bzw. H\u00f6raufgabe kombiniert. Der eine Partner liest einen Text mit vielen Pr\u00e4teritumsformen zuerst ganz, dann teilsatzweise vor. Dabei soll er insbesondere auf den Verlauf der Melodie achten. Der andere notiert die Infinitive aller vorkommenden Pr\u00e4teritumsformen. Anschliessend werden die Rollen (mit einem anderen Text) getauscht. Ziel ist das Ein\u00fcben der Intonation beim Vorlesen (und allgemein eine deutliche Aussprache) einerseits und das Erkennen von Pr\u00e4teritumsformen im Kontext andererseits.<\/p>\n<p><strong>Didaktische Begr\u00fcndung \/ Hinweise zur Durchf\u00fchrung<\/strong><br \/>\nDurch das \u00dcbungsarrangement entsteht ein realer Grund f\u00fcr den Vorlesenden, m\u00f6glichst gut vorzulesen und der zuh\u00f6rende Partner hat ebenfalls einen realen Auftrag, der das Zuh\u00f6ren n\u00f6tig macht (auch wenn der Text an sich vielleicht nicht soooo interessant ist). Damit das Gelingen der Aufgabe nicht am Vorlesen scheitert, ist es wichtig, dass die Partner vor dem eigentlichen Durchf\u00fchren der Aufgabe Zeit haben, das Vorlesen vorzubereiten. Dazu geh\u00f6rt, W\u00f6rter nachzuschlagen, Markierungen zu setzen, laut vorzulesen etc. In der Regel lasse ich die Vorbereitung in Kleingruppen durchf\u00fchren, die denselben Text vorbereiten, sich gegenseitig W\u00f6rter erkl\u00e4ren und auch schon Teile vorlesen. Anschliessend bilde ich Paare, die sich gegenseitig ihre Texte vorlesen und auch die H\u00f6raufgabe zusammen korrigieren. W\u00e4hrend der Vorbereitungszeit und der eigentlichen Partnerarbeit besteht die Aufgabe der Lehrperson darin, punktuell zu helfen und stellenweise korrigierend einzugreifen. Fehler, die oft vorkamen, kann man anschliessend im Plenum thematisieren.<\/p>\n<p>Die H\u00f6rverstehensaufgabe lenkt die Aufmerksamkeit auf die Formen des Pr\u00e4teritums. Beim H\u00f6ren muss man erkennen k\u00f6nnen, ob eine Handlung in der Gegenwart angesiedelt ist oder in der Gegenwart. Bei den unregelm\u00e4ssigen Formen kommt hinzu, dass Lernende W\u00f6rter, die sie im Prinzip kennen, oft nicht erkennen, weil die Formen zu unterschiedlich klingen. Es handelt sich also um eine H\u00f6rgrammatik\u00fcbung, die sich besonders (aber nicht nur) zur Festigung der Formen des Pr\u00e4teritums kurz nach seiner Einf\u00fchrung eignet. Weil es um das H\u00f6ren geht, darf der Zuh\u00f6rende so oft er will um Wiederholung bitten, aber nicht mitlesen.<\/p>\n<p>Da man solche \u00dcbungen mit beliebigen Texten realisieren kann, kann man die \u00dcbung an behandelte Themen anpassen und auch die trainierten Verben an die Bed\u00fcrfnisse der eigenen Klasse anpassen.<\/p>\n<p><strong>Dokumente<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Praetformenhoerena2.docx\">Text als PDF<\/a>.<\/p>\n<p>Den vorliegenden Text setze ich in einem A2-Kurs kurz nach der Einf\u00fchrung des Pr\u00e4teritums ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die in diesem Beitrag beschriebene Unterrichtsidee kombiniert Aussprache, H\u00f6ren und Grammatik. Ziel ist das Ein\u00fcben der Intonation beim Vorlesen (und allgemein eine deutliche Aussprache) einerseits und das Erkennen von Pr\u00e4teritumsformen im Kontext andererseits. <\/p>\n","protected":false},"author":24,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,11,3,24,41],"tags":[28,82,105,29,30,245,98,185,312,311],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2531"}],"collection":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/24"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2531"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2531\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2591,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2531\/revisions\/2591"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2531"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2531"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2531"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}