{"id":2512,"date":"2011-06-09T06:15:07","date_gmt":"2011-06-09T05:15:07","guid":{"rendered":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/?p=2512"},"modified":"2014-05-09T21:39:16","modified_gmt":"2014-05-09T20:39:16","slug":"sprachen-lernen-mit-dem-handy-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2011\/06\/09\/sprachen-lernen-mit-dem-handy-2","title":{"rendered":"Sprachen lernen mit dem Handy"},"content":{"rendered":"<p>Bisher lag mein Handy meistens unbenutzt rum, oft hatte es keinen Akku und ich wusste auch h\u00e4ufig nicht, wo es war. Das scheint sich jetzt zu \u00e4ndern, denn ich habe jetzt ein neues Smartphone, das ich auch tats\u00e4chlich benutze, allerdings nicht prim\u00e4r zum Telefonieren, sondern\u00a0 als Sprachlernwerkzeug.<\/p>\n<p>F\u00fcr Japanisch, das ich seit Anfang Jahr lerne, gibt es offline-W\u00f6rterb\u00fccher, die auch f\u00fcr Nicht-Japaner navigierbar sind, n\u00e4mlich nur f\u00fcr Handys und auch (moderne) Papierw\u00f6rterb\u00fccher sind gar nicht so einfach zu bekommen. Da ich das Handy nun mal schon hatte, habe ich nat\u00fcrlich auch nach weiteren M\u00f6glichkeiten gesucht, es zum Sprachenlernen einzusetzen. Davon, und ein bisschen auch von m\u00f6glichen Einsatzszenarien f\u00fcr Deutsch, handelt dieser Beitrag.<\/p>\n<p>Im Moment benutze ich mein Handy f\u00fcr folgende sprachlernbezogenen Aktivit\u00e4ten:<\/p>\n<ul>\n<li>W\u00f6rter nachschlagen (Englisch\/Japanisch) und unbekannte Kanji (japanische Zeichen) finden<\/li>\n<li>nachgeschlagene W\u00f6rter in ein Vokabel-Lernprogramm oder in eine Textdatei exportieren<\/li>\n<li>W\u00f6rter und Zeichen mit Karteikartenprogrammen lernen (mit selbsterstellten und fertigimportierten Listen)<\/li>\n<li>Kanji lesen und schreiben \u00fcben<\/li>\n<li>Japanische Audiodateien h\u00f6ren<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Handy ist f\u00fcr mich also vor allem ein Werkzeug, das mir hilft, mit Sprachmaterial umzugehen, zum Beispiel mit japanischsprachigen Lekt\u00fcren. Es ist aber ganz sicher kein Tool, dass mir alles bietet, was ich zum Lernen brauche. Das muss es aber auch nicht sein.\u00a0 Die <strong>Vorteile <\/strong>von Sprachlernapplikationen auf Handys sind, dass man alles auf einem Ger\u00e4t hat, das man sowieso mitnimmt und so klein ist, dass man es auch in \u00fcberf\u00fcllten Verkehrsmitteln ben\u00fctzen kann. Daf\u00fcr bietet sich vor allem das H\u00f6ren von Audio (seien es Texte oder vertonte Einzelw\u00f6rter aus Wortschatzsammlungen) und das ben\u00fctzen von Vokabeltrainern an. Es ist einfacher, die Karten auf einem Handy zu haben statt als Karteikartenstapel. <strong>Allerdings<\/strong> ist man in der Gestaltung der Karten (und manchmal sogar in der Auswahl des Wortschatzes) von der verwendeten App abh\u00e4ngig und nat\u00fcrlich geht gar nichts ohne Akku. F\u00fcr Japanisch ist ebenfalls ein <strong>Plus<\/strong>, dass man die Zeichen &#8222;ins Handy&#8220; zeichnen kann und via Hilfslinien bzw. automatischer Erkennung ein Feedback erh\u00e4lt. Auch das Schreiben von Sprachen mit nichtlateinischem Alphabet klappt gut. Ich finde Handytastaturen zum Schreiben <strong>allerdings<\/strong> immer noch nicht wirklich komfortabel, auch wenn eine virtuelle Tastatur um l\u00e4ngen besser ist als ein Zahlendisplay:\u00a0 Aufs\u00e4tze m\u00f6chte ich auf so einem Ding aber nicht verfassen. Die meisten \u00dcbungsformen, die ich gesehen habe, kommen denn auch ohne Schreiben aus (Multiple Choice, vereinzelt Drag und Drop). Auch die Gr\u00f6sse des\u00a0 Displays schr\u00e4nkt die M\u00f6glichkeiten ein.\u00a0 Ein weiterer <strong>Nachteil<\/strong> ist, dass es bei den Smartphones unterschiedliche Betriebsysteme gibt (wie bei den Computerverwandten auch), und die Apps nat\u00fcrlich nicht untereinander kompatibel sind. Aber das sind wir uns ja schon gew\u00f6hnt &#8230;<\/p>\n<p>Was Deutsch betrifft, so war der\u00a0 erste Eindruck (f\u00fcr Android-Smartphones) eher ern\u00fcchternd. Da ich im Moment sehr knapp an Zeit bin, gehe ich darauf aber nicht n\u00e4her ein und verweise statt dessen auf die Publikation von Haymo Mitschan (Professor f\u00fcr Deutsch als Fremdsprache mit Schwerpunkt e-Learning in Kassel) mit dem Titel: M-Learning &#8211; die neue Welle? (<a href=\"http:\/\/nbn-resolving.de\/urn:nbn:de:hebis:34-2010010431581\">Download des Pdfs bei der Uni Kassel<\/a>).<\/p>\n<p>Der praktische Teil bezieht sich auf Deutsch als Fremdsprache. Einer der Schwerpunkte sind Anwendungen f\u00fcr Smartphones. Mitschian analysiert erschiedene Angebote (auch kostenpflichtige) f\u00fcr das I-Phone (Stand 2009). Interessant finde ich den Text aber vor allem wegen den allgemeinen Teilen (die auch f\u00fcr Dozenten anderer Sprachen interessant sein k\u00f6nnten). Neben den Abschnitten zu den Apps sind auch die \u00dcberlegungen zu Podcasts lesenwert.<\/p>\n<p>Falls ihr selber schon Erfahrungen mit Apps zum Sprachenlernen gemacht habt, w\u00fcrde es mich nat\u00fcrlich freuen, wenn ihr dazu einen Kommentar hinterlasst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bisher lag mein Handy meistens unbenutzt rum, oft hatte es keinen Akku und ich wusste auch h\u00e4ufig nicht, wo es war. Das scheint sich jetzt zu \u00e4ndern, denn ich habe jetzt ein neues Smartphone, das ich auch tats\u00e4chlich benutze, allerdings nicht prim\u00e4r zum Telefonieren, sondern  als Sprachlernwerkzeug.<\/p>\n<p>F\u00fcr Japanisch, das ich seit Anfang Jahr lerne, gibt es offline-W\u00f6rterb\u00fccher, die auch f\u00fcr Nicht-Japaner navigierbar sind, n\u00e4mlich nur f\u00fcr Handys und auch (moderne) Papierw\u00f6rterb\u00fccher sind gar nicht so einfach zu bekommen. 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