{"id":2028,"date":"2010-05-29T15:37:44","date_gmt":"2010-05-29T14:37:44","guid":{"rendered":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/?p=2028"},"modified":"2010-05-29T15:37:44","modified_gmt":"2010-05-29T14:37:44","slug":"germans-and-americans-talk-interkulturelle-vergleiche","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2010\/05\/29\/germans-and-americans-talk-interkulturelle-vergleiche","title":{"rendered":"Germans and Americans Talk &#8211; Interkulturelle Vergleiche"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;<a href=\"http:\/\/langlab.uta.edu\/think-tank\/germans-americans-talk\">Germans and Americans Talk<\/a> &#8211; Deutsche sprechen, AmerikanerInnen sprechen. A Compendium of German, Swiss, and American Reactions to the Other Culture&#8220; ist ein Projekt von Dr. Lana Rings von der Universit\u00e4t Texas. Die Interviews deken ein grosses Themenspektrum ab (vom Alkoholkonsum \u00fcber Religion bis zu Hygiene und dem Umgang mit Geld). Zu den\u00a0 meisten Interviews gibt es Audiodateien, <a href=\"http:\/\/langlab.uta.edu\/think-tank\/germans-americans-talk\/preface\/transcription-info\">Transkriptionen<\/a>, englische \u00dcbersetzungen und zum Teil Vokabelbl\u00e4tter und <a href=\"http:\/\/langlab.uta.edu\/think-tank\/germans-americans-talk\/preface\/exercises\">Unterrichtsvorschl\u00e4ge<\/a>.<\/p>\n<p>Ein kleiner Nachteil ist das Alter der Interviews. In den fr\u00fchen 90-er Jahren hat Rings <a href=\"http:\/\/langlab.uta.edu\/think-tank\/germans-americans-talk\/preface\/about-participants\">mehrere Deutsche und eine Schweizerin<\/a> \u00fcber ihre Wahrnehmung von Amerika und Amerikaner \u00fcber ihre Sicht von Deutschland und dem Leben dort interviewt. Die geb\u00fcrtige Schweizerin Ursula Smith spricht zum Beispiel \u00fcber den <a href=\"http:\/\/langlab.uta.edu\/think-tank\/germans-americans-talk\/part-6\/ch15\/smith-german\">Gebrauch von Kreditkarten und Schecks<\/a> in den USA im Vergleich zur Schweiz. In den letzten 20\u00a0 Jahren hat sich einiges ver\u00e4ndert. Kreditkarten sind heute f\u00fcr Internettransaktionen und Hotelbestellungen unerl\u00e4sslich. Allerdings zahlen in den meisten L\u00e4den die Leute immer noch bar oder mit EC-Karte oder Postcard, bei denen die Betr\u00e4ge direkt vom Konto abgebucht werden. \u00dcblich sind auch Bank\u00fcberweisungen. Auch das ungute Gef\u00fchl, mit einer Kreditkarte Leistungen zu beziehen, obwohl ich sie noch gar nicht bezahlt habe, ist zumindest mir pers\u00f6nlich immer noch gel\u00e4ufig, obwohl ich keine Probleme habe, B\u00fccher gegen Rechnung zu bestellen. Durchgehend rational sind solche Gef\u00fchle halt nicht.<\/p>\n<p>Viel ver\u00e4ndert hat sich auch im Bereich <a href=\"http:\/\/langlab.uta.edu\/think-tank\/germans-americans-talk\/part-3\/ch09\/smith-german\">du &#8211; Sie<\/a>. F\u00fcr Ursula Smith ist es noch undenkbar, einen Leherer oder einen Chef zu duzen. In der Schweiz gilt das f\u00fcr die Schule immer noch, aber an vielen Arbeitspl\u00e4tzen duzen sich heute alle &#8211; unabh\u00e4ngig von der Hierarchie.\u00a0 Ob man per du oder per Sie ist, h\u00e4ngt stark vom jeweiligen Betrieb ab. Ich selber habe das Gef\u00fchl, dass ich in Arbeitskontexten eher schneller zum Duzen bereit bin, als viele Deutsche, aber das mag auch daran liegen, dass ich an der Uni arbeite. Dort ist das duzen &#8211; ausgenommen gegen\u00fcber Mitarbeitern der Verwaltung, des Reinigungsdienstes und der Professoren &#8211; sehr weit verbreitet.<\/p>\n<p>Die Interviews zeichnen heute also nicht mehr ein ganz aktuelles Bild, bieten aber einen guten Ausgangspunkt f\u00fcr eigene Recherechen. Zuerst k\u00f6nnte man also ein Interview erarbeiten (z.B. h\u00f6ren und lesen) und dann erg\u00e4nzende Informationen dazu beschaffen. In Frage kommen Interviews mit Deutschsprachigen, in denen man gezielt nach solchen Ver\u00e4nderungen fragen k\u00f6nnte,\u00a0 Recherchen im Internet (zu vielen Themen findet man Daten in Zeitungen oder in statistischen Erhebungen) oder auch der umgekehrte Blick: Die Lernenden befragen sich selber zu ihrer Sicht auf die Deutschprachigen L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Dr. Rings gibt \u00fcbrigens einige <a href=\"http:\/\/langlab.uta.edu\/think-tank\/germans-americans-talk\/preface\/how-to-interview\">Tipps, worauf man beim F\u00fchren von Interviews achten<\/a> sollte (Englisch). Die Benutzungsbestimmungen f\u00fcr die Seite findet ihr hier: <a href=\"http:\/\/langlab.uta.edu\/think-tank\/germans-americans-talk\/preface\/permissions\">http:\/\/langlab.uta.edu\/think-tank\/germans-americans-talk\/preface\/permissions<\/a><\/p>\n<p>Viel Spass damit<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Germans and Americans Talk &#8211; Deutsche sprechen, AmerikanerInnen sprechen. 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