{"id":189,"date":"2006-12-16T00:13:58","date_gmt":"2006-12-15T23:13:58","guid":{"rendered":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2006\/12\/09\/liebesroman-daf-projekt"},"modified":"2009-09-16T11:42:00","modified_gmt":"2009-09-16T10:42:00","slug":"liebesroman-daf-projekt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2006\/12\/16\/liebesroman-daf-projekt","title":{"rendered":"Liebesroman: DaF-Projekt"},"content":{"rendered":"<p>Eine meiner didaktischen \u00dcberzeugungen ist, dass man eine Sprache anwenden muss, damit man sie wirklich lernt. Das ist an sich noch keine berauschend neue Erkenntnis &#8211; Sprachaufenthalte beruhen wesentlich auf dieser Idee &#8211; aber sie hat Konsequenzen f\u00fcr den Unterricht, weil man Situationen schaffen muss, in denen die Lernenden in und mit der Zielsprache sinnvoll handeln k\u00f6nnen. Projekte unterschiedlicher Art eignen sich sehr gut dazu, vor allem auch wenn die Projektorganisation auch in der Zielsprache abgewickelt wird.<\/p>\n<p>Im Schreibprojekt &#8222;Liebesroman&#8220; verfassen die Lernenden gemeinsam einen ganzen Roman. Zuerst wird die Struktur festgelegt, dann schreiben immer ein paar Lernende zusammen einzelne Kapitel der Geschichte. Den gesamten Ablauf und didaktische Anmerkungen kann man in <a href=\"http:\/\/www.iik.ch\/wordpress\/downloads\/downloadDZ\/Liebesroman.pdf\" target=\"_blank\">Claudio Nodaris Text<\/a> (pdf) nachlesen. Wer wissen m\u00f6chte, wie so etwas konkret aussehen k\u00f6nnte, kann sich <a href=\"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/ikalt\/\">zwei Beispiele<\/a> aus einem DaF-Intensivkurs von Uni und ETH Z\u00fcrich ansehen. Diese Romane wurden in insgesamt 8 Lektionen (verteilt auf 4 Nachmittage) geschrieben. Einige Gruppen haben ausserhalb des Kurses weitergearbeitet.<\/p>\n<p>Ich kann das Projekt nur weiterempfehlen. Die Romane wurden auch von vielen anderen Studierenden gerne gelesen. Das die Geschichten zum Teil etwas skuril sind, d\u00fcrfte dazu auch beigtragen haben. Der Korrekturaufwand ist allerdings nicht zu untersch\u00e4tzen. Es empfiehlt sich, die Lernenden am Computer schreiben und die Rechtschreibkorrektur benutzen zu lassen (eine kleine Einf\u00fchrung dazu lohnt sich allerdings schon). Das reduziert den Aufwand ein bisschen, erspart einem unleserliche Handschriften und f\u00fcr die Lernenden ist es eine n\u00fctzliche Kompetenz, die oft zu wenig ge\u00fcbt wird.<\/p>\n<p>Auch gut eignet sich ein Wiki, damit ist der Schritt zum Endprodukt wesentlich k\u00fcrzer. Rechtschreibhilfen kann man sich in diesem Fall <a href=\"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/2006\/12\/05\/rechtschreibkorrektur-im-browser-ii\">\u00fcber den Browser<\/a> holen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine meiner didaktischen \u00dcberzeugungen ist, dass man eine Sprache anwenden muss, damit man sie wirklich lernt. Das ist an sich noch keine berauschend neue Erkenntnis &#8211; Sprachaufenthalte beruhen wesentlich auf dieser Idee &#8211; aber sie hat Konsequenzen f\u00fcr den Unterricht, weil man Situationen schaffen muss, in denen die Lernenden in und mit der Zielsprache sinnvoll handeln k\u00f6nnen. Projekte unterschiedlicher Art eignen sich sehr gut dazu, vor allem auch wenn die Projektorganisation auch in der Zielsprache abgewickelt wird. Ein Beispiel eines solchen Projektes ist der Liebesroman.<\/p>\n","protected":false},"author":24,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[159,11,32],"tags":[29,30,49,114,201,202],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/189"}],"collection":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/24"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=189"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/189\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":407,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/189\/revisions\/407"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=189"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=189"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/cornelia.siteware.ch\/blog\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=189"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}