Ich wollte schon länger mal was zu Learningapps veröffentlichen. Da an der DaF-Webkon die Seite in verschiedenen Vorträgen vorgestellt wurde, unter anderem ausführlich von der anbietenden pädagogischen Hochschule selbst, beginne ich heute mal nicht mit einer Analyse der Seite (die kommt vielleicht später noch), sondern beschäftige mich mit einem Aufgabentyp, der bisher selten verfügbar war, nämlich “Markieren im Text”.
Der erste Band der Kinder und Hausmärchen der Brüder Grimm ist 1812 erschienen. Die Grimm Grammar wurde zwar nicht extra für dieses Jubiläum erstellt – sie befindet sich schon seit längerem im Netz – passt aber gut dazu.
Die Grimm Grammar katapultiert nämlich verschiedene Märchenfiguren der Gebrüder Grimm ins Heute und lässt sie grammatische Phänomene aus dem Anfängerdeutschunterricht erklären.
Die Seite eigent sich für Lernende, die gut Englisch können. Alle Beispiele und Erklärungen sind übersetzt. Darüberhinaus bietet sie Übungen mit automatischer Korektur und viele Hörbeispiele. (Die Lösungen der Übungen findet man aber auch hier).
Das ganze Projekt steht überigens unter einer Creative-Commons-Lizenz: BY-NC-ND
Der Titel dieses Posts verspricht eher ein bisschen zu viel. Ich habe nämlich erst angefangen, meine alte Grammatikseite (die immer noch erstaunlich oft angeklickt wird) in den Grammatik-lernen-Bereich von Cornelias Sammelsurium (irgendwann fällt mir hoffentlich noch ein besserer Name ein) zu übertragen.
Die in diesem Beitrag beschriebene Unterrichtsidee kombiniert Aussprache, Hören und Grammatik. Ziel ist das Einüben der Intonation beim Vorlesen (und allgemein eine deutliche Aussprache) einerseits und das Erkennen von Präteritumsformen im Kontext andererseits.
Meine erste Tandempartnerin hiess Emily, hatte rote Locken und eine Stupsnase und sprach ein völliges anderes Englisch als die BBC-Sprecher. Wir trafen uns einmal pro Woche für zwei Stunden und haben zusammen Texte gelesen und dann mündlich zusammengefasst, Mini-Vorträge geübt und gemeinsam herauszufinden versucht, wie irgendwelche obskuren Haushaltsgeräte in den jeweiligen Sprachen heissen. Das ist Jahre her und seitdem habe ich immer wieder Tandem gemacht. Im folgenden Beitrag stelle ich ein paar Tipps für all diejenigen zusammen, die das selber auch einmal ausprobieren möchten.
Der British Council bietet mit “Teaching English” ein gut bestücktes Portal für Lehrer an. Natürlich geht es dabei um den Englischunterricht, aber die Rubrik “Articles” kann auch für DaF-Lehrer interessant sein.
Das Istituto de idiomas der universidad de Navarra hat eine Liste von eigenen und externen Übungen und Materialien zum Deutschlernen (A1-B2) zusammengestellt. Im “Erich Kästner Web” findet man zudem Materialien zu Kästerner und seinem Werk.